’s herbstelt wieder – und nebelt dabei

morgennebel

(c) by richie

Schönes Herbstwetter, warm, blauer Himmel – nur morgens ist es noch frisch und undurchsichtig. Wie in den letzten 3 Tagen.

Das Bild habe ich Mittwoch früh um halb 10 aufgenommen, also nicht irgendwie ganz ganz früh, nein, da sitzen die meisten schon am Schreibtisch oder im Fahrzeug und werkeln vor sich hin. So wie ich.

Ich erkläre meinen Fahrschülern, die solche Situationen noch nicht kennen, wie man die Scheiben durchsichtig bekommt und auch durchsichtig hält, ohne sie zu versauen, wie die Lüftung und wie die Scheinwerfer funktionieren.

Letzteres scheint vielen Kraftfahrenden entfallen zu sein – oder sie wissen nicht, was sie tun. Man fährt mit Licht, um BESSER GESEHEN ZU WERDEN. Mein

wo ist das Fahrzeug vorne dran?

Suchbild: wo ist der Vordermann

e Beobachtung: manche, nicht allzu viele, aber geschätzte 10% fahren ganz ohne Licht. Die Mehrheit, also meiner Beobachtung nach mehr als die Hälfte, fährt mit Tagfahrlicht. Der karge Rest mit Abblendlicht, manche mit Nebelscheinwerfern.

Mein Vorschlag, werte potentielle Verkehrstoten: Schaltet doch einmal euer Tagfahrlicht ein und lauft eine Runde ums Auto. Fällt euch was auf? Genau: hinten leuchtet nix – also GAR NICHTS, nicht mal die Kennzeichenbeleuchtung. Tagfahrlicht mag euch ein Wenig vor Gegenverkehr schützen, aber die Hinterleute haben gute Chancen, euch zu hören bevor sie euch optisch wahrnehmen. Findet ihr das Fahrzeug vor uns auf dem zweiten Foto? Für die, die glauben, die „Automatik“-Stellung ihres Lichtschalters erkenne, ob es neblig ist: Leider verloren. Es ist ja hell, da wird kein Abblendlicht eingeschaltet – das müsst ihr schon selbst machen. Verdammt – wie ging das nochmal? Und für die ohne Automatik – bei Tunnel-Durchfahrten sieht man euer Tagfahrlicht nur von vorne. Scheiße, wenn ihr dann im stauenden Verkehr mit Schritttempo vor euch hinrollt und von hinten kommt jemand mit 80 Sachen angerauscht. Viel Glück.

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